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VIGLis Ehrenfeld-Block

Ich bin zugezogen. Von Bochum Stahlhausen ins Bochumer Ehrenfeld. Zwischen meiner alten und meiner neuen Adresse liegen 3,1 km, das ist nicht viel. Trotzdem hat sich mein Blickwinkel auf die Stadt sehr verändert. Nach 25 Jahren im Pott (vorher Berlin und München) waren manche Wege doch schon zur Routine geworden. Durch den Umzug betrachtete ich alles neu, die täglichen Wege waren andere. Meine Entdeckungen und Beobachtungen im Viertel Ehrenfeld innerhalb der ersten zwei Jahre nach dem Umzug, habe ich auf diesem virtuelllen Notizblock dokumentiert.

10. Juli 2015. Kurz bevor die Königsallee ins Bermuda-Dreieck abtaucht, liegt die Fahrschule Feldmann (Königsallee 3). Obwohl sich viele Schaufenster doch wandeln, Läden kommen und gehen - diese Fahrschule bleibt. Dort habe ich vor 20 Jahren den Führerschein gemacht, aber die Fahrschule besteht sogar noch länger: Seit 1966. Von den Fahrstunden besonders in Erinnerung geblieben ist mir der Spruch: "Wenn der Fahrer auf sich hält, fährt er durch das Ehrenfeld." Damit ist nicht gemeint, dass es eine schöne Gegend ist sondern, dass sich sämtliche Verkehrsregelungen dort studieren lassen. Im Ehrenfeld gibt es vom Kreisverkehr über die Einbahnstraße bis zu Ampeln mit mehreren Fahrspuren wirklich alles, was die Straßenverkehrsordung hergibt. Gar nicht so leicht, dabei den Überblick zu behalten! Besonders interessant finde ich, dass diverse Einbahnstraßen für die Radfahrer frei gegeben sind. Möglicherweise sind da viele Radfahrer sowieso sehr frei in der Interpretation der Fahrmöglichkeiten;-) und so hat man es ihnen lieber gleich erlaubt. Da ich unterdessen nur noch mit dem Rad unterwegs bin, freut mich das natürlich.

09. Juni 2015. Ein Jahr lang bin ich nun schon Bewohnerin des Bochumer Ehrenfelds. Es gibt noch immer unendlich viel zu entdecken. Aber es ist auch an der Zeit, gelegentlich über den Tellerrand zu schauen. Deswegen bin ich heute auf Einladung von Dorte Huneke-Nollmann (Autorin, Stadtteilschreiberin Westend) in die Hustadt gefahren, um über die Vision "Stadtteilschreiber für Bochum" zu diskutieren. Quartiersmanager Matthias Köllmann zeigte uns mit viel Engagement "seine" Hustadt.

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Anhand des Hustadt-Blogs konnten wir im Zeitraffer nachvollziehen, was sich in den letzten Monaten alles interessantes im Viertel ereignet hatte. Vom Weihnachtsmann über Espressomobil bis hin zu Festen und Umbaumaßnahmen ist einiges in Bewegung. Unter dem Dach der "Hukultur" vereinen sich unterdessen nicht nur Quartiersmanager und Quartiershausmeister sondern auch ein Catering- und Veranstaltungsmanagement, das auch in anderen Stadtteilen unterwegs ist. Sogar eine eigene Marke "Hustadt" ist bereits patentiert und es ist wahrscheinlich nur noch eine Frage der Zeit, wann die Touristen von der Route Industriekultur in die Hustadt abbiegen, um dort ein begehrtes T-Shirt zu ergattern. Dabei muss ich gestehen, dass ich in 25 Jahren Bochum zwar schon viel herum gekommen bin, aber tatsächlich noch nie bis in die Hustadt. Immer bin ich vorher zur Universität abgebogen. Dass diese Region nicht den besten Ruf genoss, war zu mir durchgedrungen, mehr wusste ich über die Hustadt nicht zu sagen. Dieses schlechte Image ist aber wirklich eine Kamelle von vorgestern!!

Als ich heute via Piratenspielplatz mit seinen einladenden Klettergelegenheiten den Brunnenplatz erreichte, erfasste mich eine nahezu heimelige Atmosphäre.

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Noch waren die Kinder in der Schule und es war sehr still, am Rand des Platzes saßen ein paar Menschen in der Sonne und lächelten mich an. Ein moderner Brunnen plätscherte, wie es sich für einen Brunnenplatz gehört, Hochbeete verströmten Kräuterduft und sorgten für bunte Farbtupfer. An zentraler Stelle steht eine Bücherbox und eigentlich hätte ich mich am liebsten direkt auf die Stufen in die Sonne gesetzt und ein bisschen gelesen. Als wir den Platz später unter sachkundiger Führung umrundeten, brauchten wir für wenige Meter eine halbe Stunde, weil der Quartiersmanager Matthias und sein Kollege Faruk unentwegt angesprochen wurden, von Erwachsenen und von Kindern. Mal ist es nur ein kurzer Austausch über das letzte Fußballspiel, mal müssen Praktikumsberichte weiter gereicht werden. Matthias ist ganz offensichtlich die zentrale Anlaufstelle für alle im Quartier. Außerdem gibt es zu fast jedem Gegenstand, eine Geschichte zu erzählen. Zum Beispiel wie die Hochbeete unter Mitwirkung zahlreicher Kinder bepflanzt wurden und dass die erste Erdbeere durch acht geteilt werden musste, um möglichst viele der fleißigen Gärtner an der Ernte zu beteiligen!

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43 Nationen wohnen in der Hustadt,  außerdem ist es der kinderreichste Stadtteil Bochums. Eine bunte Mischung, die sicher viel Zündstoff enthält, aber auch sehr viele Chancen. Der hohe Leerstand in den Wohnungen gehört jedenfalls  bereits der Vergangenheit an, denn allmählich ist es wieder angesagt in diesem Uni-nahen Viertel zu leben.

Auch ich fahre mit der Idee nach Hause, dass ich bei einem der nächsten Hustadt-Feste gerne mit dabei sein möchte. Und ein T-Shirt kaufen.

28. Juni 2015. Westlich der Königsallee auf Höhe der Friederikastraße gibt es einen kleinen, feinen Platz, den Romansuplatz. Namensgeber ist der katholische Pfarrer Romanus Bange, der im Nationalsozialismus als Widerstandskämpfer aktiv war. Seit 1947 hat der Platz diesen Namen, vorher hieß er Bülowplatz nach dem Reichskanzler Bernhard von Bülow. Als der Platz 1904 gebaut wurde, war es ein städtebauliches Ereignis, da es sich um den ersten Kreisverkehr Bochums handelte!Herzromanusplatz2

Seitdem ich in Bochum lebe, hat diese Grünanlage verschiedene Verwandlungen durchgemacht. Eine zeitlang erschien er mir als vergessene Fläche zwischen dem Verkehr, die allenfalls als Hundetoilette genutzt wurde. Mittlerweile ist er aber wieder hübsch bepflanzt und Bänke laden zum Verweilen ein. Wenn ich zu Fuß unterwegs bin, gehe ich bewusst über diesen Platz, statt die Gehwege außen herum zu nutzen.BankBochum

Im Frühjahr standen die Bäume dort ganz zauberhaft in Blüte und jetzt ist noch eine Verwandlung eingetreten: Seit einiger Zeit tragen alle vier Bäume ein Herz, auf jedem Herz steht ein Wort. Hat man den Platz einmal umrundet, fügen sich die Worte zu einem Satz: Du bist meine Welt!Herzromanusplatz

Ich habe mich sehr über diese kreative Idee gefreut, die mir zeigt, dass im Ehrenfeld Menschen unterwegs sind, die sich über ihre Umgebung freuen, nicht nur an den großen, prachtvollen Orten sondern auch und gerade an den kleinen, von manchem vielleicht vergessenen Plätzen, die der Stadt Farbe und eine grüne Lunge verleihen. Ich habe den Platz deswegen jetzt für mich wieder umbenannt: Der Herzensplatz!

09.05.2015. Am Eingang zum Wiesental, Ecke Friederikastraße steht seit kurzem eine Büste, die wie ein Denkmal aussieht. Sie trägt den Namen "Grete Penelope Mars" und jeder, der vorbei geht grübelt, was das wohl für eine Dame war. Doch die Überraschung ist: Die Dame existiert nur in Form dieser Büste - und nun natürlich auch im Kopf der Vorübergehenden. Die Düsseldorfer Künstlerin Kristina Buch hat die Büste erschaffen und ihr den Namen gegeben, den nun auch der Platz trägt an dem sie steht. Dies ist unter anderem auch ein Stückchen Emanzipation: Er gibt bereits 31 Plätze in Bochum, die nach Männern heißen, nur drei mit Frauennamen. Noch müssen wir also anscheinend die Damen erfinden, die es wert sind, als Skulpturen aufgestellt zu werden. In Zukunft wird das vielleicht anders sein, werden Frauen und Männer Schritt halten bei der Weiterentwicklung der Stadt.

Und diese Entwicklung ist zwingend notwendig, ganz besonders nachdem Opel seine Pforten geschlossen hat.

Wie die Zukunft für Bochum aussehen könnte nachdem der große Autokonzern verschwunden ist, war das generelle Thema des Kunstprojekts "Detroit". Kristina Bruchs Idee zur Büste der erfundenen Dame ist im Rahmen dieses Projekts entstanden. Übrigens ist Frau Bruch nicht nur Künstlerin sondern gelernte Biologin, was ihren Kunstwerken vielfach anzumerken ist. Im Rücken der Frau Mars versucht sie z-B. in einem Stückchen Wiese Glühwürmchen anzusiedeln. Wenn das gelingt, wird der Grete-Penelope-Mars-Platz zu einem Leuchtpunkt der Stadt im wahrsten Sinne des Wortes. Die gewählten Symbole weisen darauf hin, dass Kunst und Natur sehr wesentliche Säulen für die Zukunft von Bochums Stadtentwicklung sind.

GretePeneöope

18. Juni 2015 Bochum ist die Stadt der Bücher. Schon immer war ein Buch im Wappen zu sehen und nun ist das neue Logo auch ein aufgeschlagenes Buch. Die Bochumer Universität hat zu ihrem 50ten Geburtstag eine ganz besondere Buchreihe eröffnet: 50 aufgeschlagene Bücher, mannshohe Skulpturen,  stehen überall im Stadtgebiet und auf dem Campus.

BOBFrederikastraße

Was auf den Büchern zu sehen ist, haben 50 Bochumer Bürger entworfen. Eine Jury hat aus den 100 Vorschlägen 50 ausgesucht. Einige dieser Bücher stehen im Ehrenfeld, z.B. in der Friederikastraße 51, Ecke Stolzestraße. Da wuseln kleine Menschen in Form von Modellbaufiguren vor großen Büchern über die aufgeschlagenen Buchseiten. Julika Bosch hat diesen Entwurf hergestellt.

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Mich erinnert dieses Bild daran, dass hinter jedem Menschen ein Buch, also eine Geschichte versteckt ist. Spannend, alle diese Geschichten zu entdecken - im Ehrenfeld und anderswo!

Übrigens: Mein Entwurf steht auf dem Campus-Gelände, direkt vor dem MA- Gebäude!

6. Mai 2015. Das Cafe "Fräulein Coffea" an der Oskar-Hoffmanstraße muss man eigentlich niemandem vorstellen, das kennt sowieso jeder. Unweit des Schauspielhauses haben sich da zwei Frauen selbständig gemacht, die ihre Sache gut machen. So gut, dass der winzige Laden bald erweitert werden konnte und bei schönem Wetter auch noch die Straße für die Stühle mit verwendet. An der Ecke Oskar-Hoffmanstraße/ Ewaldstraße kann der Gast dann mittags im Liegestuhl in der Sonne lümmeln und sich mit Köstlichem verwöhnen lassen. Die Speisekarte reicht von herzhaft bis süß, von Kaffee und Tee bis zum Mittagsgericht. Alles wird mit Liebe und viel Phantasie von fachkundigen Händen zubereitet. Kein fast food, obwohl man durchaus schnell bedient wird. Sogar die endlosen Bauarbeiten an der Oskar-Hofmannstraße konnten das Publikum zum Glück nicht vertreiben.

FraeuleinCoffeaKuchen

Die Torten sind übrigens im Allgemeinen mit Übergröße und aus sehr erlesenen Zutaten. Hier im Bild leuchtet ein Himbeertraum, der auch tatsächlich traumhaft schmeckte, ohne schwer im Magen zu liegen. Am Besten selbst probieren!

17. Juni 2015. Nicht jeder kann sich Bücher leisten und Büchereien haben nachts geschlossen. Wer dennoch seiner Neugier auf Buchstaben frönen will, hat Glück, wenn eine Bücherbox in der Nähe ist. Heute wurde in Stahlhausen, begleitet vom bekannten Kabarettisten Jochen Malmsheimer, eine Bücherbox für Kinder und Jugendliche eröffnet. Auch in der Hustadt steht schon länger eine Bücherbox. Aber wir Ehrenfelder müssen für das Buchstabenglück gar nicht bis in die anderen Stadtteile wandern, denn auf dem Hans.Ehrenbergplatz findet sich ebenfals ein Bücherschrank, den die Auszubildenden des Umweltservice Bochum dort aufgestellt haben. Vom Krimi über den Gedichtband bis zum Duden steht dort eine bunte Mischung an Lektüre, Wer ein Buch heraus nimmt, sollte möglichst wieder ein anderes hinein stellen. Ein stiller Büchertauschplatz, der aber auch gern um ein Gespräch erweitert werden kann - eine kleine rote Bank und die umliegenden Lokale laden zum Austausch ein!

1. Mai 2015. Traditionell ist am ersten Mai Eröffnung der Freiluftsaison beim Schwimmverein Blau-Weiß Bochum im Wiesental. Das wird mit einem Tag der offenen Tür gefeiert. Auch dieses Jahr hatten wir wieder Glück mit dem Wetter: Blauer Himmel und Sonnenschein. Nur an den Temperaturen dürfte sich hoffentlich noch ein bisschen etwas ändern. Der kühlen Luft zum Trotz sind wir heute eifrig ins Wasser gesprungen. Unter freiem Himmel zu schwimmen ist einfach unvergleichlich! Dank der Traglufthalle können wir das Bad nun auch im Winter nutzen, aber im Sommer macht es doch mehr Spaß. Wir Triathleten waren am Vormittag auch zugegen, um Interessierte über diesen schönen Sport zu informieren. Kinder konnten sich mit einem "Speedathlon" als Sporler beweisen: Nach dem Schwimmen strampelten sie 2 km auf einem Trimmrad und mussten dann noch auf Zeit über die Wiese rennen. Der "swim and run" im Juni bietet für Einsteiger eine weitere Möglichkeit, einmal zu schnuppern.

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12. Juni 2015. Mit der Frage „Haben sie heute schon etwas Schönes erlebt?“ sammle ich im Moment Antworten aus dem Ehrenfeld. Da ich eine Leseratte bin,  beginne ich in der Pieperstr.12: Da riecht es wunderbar nach Büchern und zwischen gut sortierten Regalen residieren Frau Mirhoff und Herr Fischer von der Buchhandlung Napp.

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Wenn ich auf der Suche nach einem bestimmten Buch bin, zaubern sie es in der Regel in Sekundenschnelle aus ihren Bücherwänden (wenn mir das Mal zu Hause so gut gelingen würde!). Eine Beratung wird genauso schnell dazu geliefert. Als ich unschlüssig war, mit welchem Buch von Alice Munro ich meine Lektüre der Kanadierin beginnen sollte, bekam ich gleich kompetente Empfehlungen. Und über Peter Brooks Klassiker „Der leere Raum“ wussten die beiden Buchspezialisten schon im Januar, dass es im April eine Neuauflage geben würde. Hier sind offensichtlich zwei Menschen am Werk für die Bücher nicht nur Verkaufsgegenstände sind sondern Lebensinhalt, das ist zu spüren. Beratung ist, das betonen sie, deshalb auch ein wichtiges Standbein in ihrem Verkaufskonzept. Auf die Frage, was ihnen in ihrem Sortiment denn am wichtigsten ist, weist Herr Fischer darauf hin, dass sie sich gerne für kleine Verlage und auch randständige Literatur engagieren.

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„Das funktioniert so vielleicht überhaupt nur im Ehrenfeld“, überlegt Herr Fischer.

Das bunte und aufgeschlossene Publikum, das vom Schauspielhaus herüber schwappt, weiß so einen Buchladen eben zu schätzen.

Ich studiere gerne die Schaufensterauslagen bei Napp und bemerke, das immer wieder interessantes im Fenster auftaucht. Außerdem kleben an der Tür nebst kleinen Gedichten oft Ankündigungen für Lesungen, so dass sich ein Blick sogar jenseits der Öffnungszeiten (9:30 bis 18:00 Uhr, samstags bis 14:00 Uhr) lohnt.

Auf die Frage, ob sie heute schon etwas Schönes erlebt hätten, nicken Mirhoff und Fischer sofort unisono.

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Es fällt ihnen ein, dass heute schon drei Leute Recherchen in Auftrag gegeben haben. Sie freuen sich über den Vertrauensbeweis. Außerdem erinnern sie sich an ein persönliches Gespräch. „Die Gespräche sind manchmal gar nicht erfreulich, weil Menschen krank werden und eben traurige Dinge erleben, aber dass wir hier darüber sprechen können, das ist doch eine tolle Atmosphäre.“ Darin sind sich beide einig und deshalb möchten sie den Standort im Bochumer Ehrenfeld nicht mehr missen. Eine Mischung aus dörflicher Vertrautheit und städtischer Vielfalt ist schon etwas Besonderes.

Übrigens: Die kostenlose Straßenkarte zur Aktion „Bochums Bücher“ gibt es bei Napp natürlich auch. Also auf und Bücherluft schnuppern!

20. April 2015. An der Ecke Hattingerstraße Königsallee ist die Katholische Kirchengemeinde St- Meinolphus-Mauritius beheimatet. Dort - in der Meinolphusstraße 7- befindet sich auch die öffenttliche katholische Bücherei, die mit viel Sachverstand und Liebe von Frau Gertrud Kaftan geleitet wird. mittwochs und sonntags kann man dort Bücher ausleihen. Darüberhinaus gibt es aber auch eine interessante Veranstaltungsreihe: LIteratur im Pfarrsaal. Einmal monatlich  dienstags um 19:30 Uhr stellt jemand ein interessantes Buch vor oder ein Autor liest aus seinen eigenen Werken. Am 14. April hatte ich das Glück Michael Starcke dort zu erleben, der seinen Gedichtband "von oben winzige punkte" vorstellte. Das Titelbild wurde übrigens von dem Bochumer Künsttler Christoph Lammert gestaltet und ist genauso ansprechend wie die Texte.

winzige Punkte

Michael Starckes zarte sprachliche Kunstwerke erlebe ich immer wieder als bilderreich und sehr berührend. Starcke präsentierte seine Gedichte an diesem Abend im Wechsel mit Gitarrenmusik, gespielt von Peter-Rainer Überbacher, der die Hörer durch eine Reise vom 14. Jahrhundert bis in die Neuzeit mitnahm. In der Pause und nach der Veranstaltung bestand auch noch Gelegenheit zur Diskussion, die das Publikum rege nutzte.

Starcke Ueberbacher

Die nächste Veranstaltung der Lesungsreihe findet am 12. Mai statt.

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