.

7. September 2016 In und um Stade gibt es zwar viel Wasser, aber nicht ganz so viele Möglichkeiten zu schwimmen, denn die Elbe ist doch weitgehend den Schiffen vorbehalten und in den Burggraben fallen manche beim Stand Up Paddling, aber so ein Innenstadt-Graben ist ja doch kein Traumgewässer.

Im Solemio kann man sehr schön seine Bahnen im Freibad ziehen, aber für Freunde von Naturbadeseen ist der Fredebecker See ein Geheimtipp. Eher ein Weiher, als ein See, aber immer noch größer als ein Pool und auch jetzt noch nicht kalt. Fredenbeck Weiher

Wer wie ich mit dem Rad von Stade aus dorthin radelt, hat auf knapp 18 Kilometern  eine sehr hübsche Radtour entlang von Feldern, durch Waldstücke und an Teichen vorbei. Der Badesee liegt etwas außerhalb der Ortsmitte und ist eingezäunt, deswegen nur bis 21 Uhr zu besuchen. Es kostet aber keinen Eintritt, obwohl es Duschen und Toiletten gibt und in den Sommermonaten konnte man am Kiosk auch Pommes und Eis kaufen. Sunset 3

Letzteres gibt es aber auch sehr lecker in der Ortsmitte beim Bäcker. Der See ist nicht groß, aber doch eine Welt für sich, die mittlerweile im September-Modus sehr verlassen wirkt.

Als ich gestern Abend dort meine Runde durch den See paddelte, hatte ich außer den Blesshühnern noch drei Mitstreiter und an der (geschlossenen) Bude saßen vier Herren und tranken ihr wohl selbst mitgebrachtes Bier. Einen von ihn hörte ich telefonieren, er sagte: "Ja, klar, hier ist noch die Hölle los."

Das ist dann wohl die übersichtlichste Hölle, die ich kenne, die fern von jedem Freibadrummel ist.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok